Carl Carlton - “A truly rocking and rolling globe-traveller”
Er ist Rock´n´Roll-Kosmopolit, international renommierter Gitarrist, Songwriter und Produzent. Seit den Siebziger Jahren ist CARL CARLTON weltweit in Sachen guter Musik unterwegs. Er spielte und produzierte für viele der Großen in der internationalen Rockszene. So zum Beispiel für Eric Burdon, Alannah Myles, Keb Mo, Paul Young, Yothu Yindi, Amanda Marshall, Madness, Fun Loving Criminals, Simple Minds und natürlich Peter Maffay und Udo Lindenberg.
Im Jahr 2000 gründete er schließlich seine eigene Band, die SONGDOGS, wozu ihn sein enger Freund, Mentor und Soulbrother Robert Palmer ermutigte. Mit dieser Band schuf er sich das perfekte Vehikel, um seiner Leidenschaft für amerikanische Roots-Musik zu frönen.
Im September 2000 rief Carl Carlton sein Rudel zum ersten Mal in das sagenumwobene „Dockside Studio“ in den Sümpfen Louisianas. Zu den festen Songdogs gehören seither Gitarrist Moses Mo, Bassist Wyzard (beide von den Funk-Rock-Pionieren Mother´s Finest) und Pascal Kravetz (Keyboards). Begleitet wurden sie von einer Meute Gelegenheits-Songdogs wie etwa Slidegitarrist Sonny Landreth, Keyboarder Ian McLagan (Small Faces, Rolling Stones), sowie Mitgliedern von The Band - Levon Helm (Drums) und Garth Hudson (Keyboards). Selbstverständlich war auch Freund Robert Palmer (als Background Vocalist) mit von der Partie. Und Nachbar Ronnie Wood steuerte zwei Songs bei. Heraus kamen 13 Lieder, die Herz und Seele amerikanischer Musik verkörpern. „Revolution Avenue“ erschien 2001 und sorgte allerorten für lachende Gesichter. Nach ausgiebigem Touring versammelte sich (fast) die gleiche Songdog-Schar wiederum für „Love & Respect“ (2003). Neu im Rudel war Xavier Naidoo. Die anschließende Tournee endete 2005 mit umjubelten TV-Auftritten im „Rockpalast“ und „Beat Club“.
In den letzten Jahren ist viel passiert, aber den luftigen Gipfeln folgten leider auch tiefe Täler. Carls teurer Freund Robert Palmer starb 2003; seine Ehe zerbrach; er erlitt einen Nervenzusammenbruch auf offener Bühne. Nur langsam erholte Carl sich von all dem Unglück, das über ihn hereingebrochen war. Doch nach der Phase der Trauer, begann die Phase der Verarbeitung.
So entstanden eine Reihe blues-getönter Seelentröster, später kamen trotzige Durchhalte-Rocker und am Ende sogar sonnige Muntermacher hinzu. Eingespielt wurden die „Songs For The Lost And Brave“ in Levon Helms Studio in Woodstock, „einem Ort, an dem die Zeit stehen geblieben ist“, wie Carl findet und an dem mit The Band amerikanische Musikgeschichte geschrieben wurde.
Mit Zack Alford (Springsteen, David Bowie, B 52´s u.v.a.) begrüßen die Songdogs einen neuen Schlagzeuger der Extraklasse. Das Album „Songs For The Lost And Brave“ ist eine intensive Mischung aus Rock´n´Roll, Blues, Funk, Soul und Folk - 15 Titel, die ihre warmen Strahlen bis in die Tiefe der Seele senden.