Eliza Shaddad

Eliza Shaddad (c) Mel Tjeong

Eliza Shaddad (c) Mel Tjeong

Schaut man sich Eliza Shaddads Stammbaum einmal ganz genau an, so stellt man fest, dass ihre Familie bereits im 19. Jahrhundert gespickt war mit progressiven Künstlern und Poeten. Die Tochter sudanesischer und schottischer Eltern spricht 4 Sprachen, hat einen Master in Psychologie und nach dem Abschluss an der Universität Jazzgesang studiert. Ihre Musik ist ein Destillat dieser Herkunft und Erfahrungen – ein Destillat ihrer selbst.

Mit ihren zwei bisher veröffentlichten EPs hat Shaddad bereits für Aufsehen gesorgt. Tastemaker wie Beats 1, die BBC, FADER, Stereogum und auch Nylon zeigten sich begeistert.

„White Lines“ ist der erste Song von ihrem kommenden Album „Future“, das sie, wie auch schon die EPs, mit Chris Bond (Ben Howard, Xavier Rudd) produziert hat. „White Lines“ entwickelt mit seinem treibenden Bass-Groove und den flächigen Chorus-Gitarren eine entwaffnende Dringlichkeit.

„White Lines is about the jubilation felt on finally being brave, making the right decision, and heading into the great unknown.“

Eliza Shaddad ist ein Arbeitstier und eine Allrounderin, die stetig aus ihren Erfahrungen lernt. Sie hat mit Clean Bandit an deren Top 10 Debüt „New Eyes“ gearbeitet und gemeinsam mit ihnen Rudimental, SBTRKT oder Alt-j begleitet. Abseits der Musik hat sie vor über sechs Jahren gemeinsam mit Samantha Lindo das Künstlerkollektiv Girls Girls Girls gegründet. Die beiden haben sich zum Ziel gesetzt, Künstlerinnen in UK durch spezielle interdisziplinäre Events in ganz Großbritannien zu stärken und zu vernetzten. Darüber hinaus unterstützen sie mit Girls Girls Girls das Orchid Project, das sich gegen weibliche Genitalverstümmelung stark macht.

Eliza Shaddad ist ganz sicher eine Künstlerin, von der man noch hören wird. So oder so.

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